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«DIDA»: Ein Film über Distanz und Nähe, der unter die Haut geht2 min read

13. April 2022 2 min read

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«DIDA»: Ein Film über Distanz und Nähe, der unter die Haut geht2 min read

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Nächste Woche mal wieder ins Kino? Da haben wir einen Tipp für dich! Der Film «DIDA» vom Luzerner Regiepaar Nikolai Ilić und Corina Schwingruber Ilić feierte Anfang des Jahres seine Premiere und läuft kommende Woche zum letzten Mal im Kino. Eine schwere Geschichte über die Beziehung zur Mutter und über das Paradoxon von Nähe und Distanz – erzählt mit einer Ration Schalk. Das geht unter die Haut.

Nikolai und Corina arbeiten in Luzern und Belgrad, sie sind verheiratet und arbeiten gemeinsam wie auch individuell an diversen Filmprojekten. Kennengelernt haben sie sich während ihres Filmstudiums an der Hochschule für Design und Kunst in Luzern. Ihr aktuellstes Projekt beinhaltet einen 78 Minuten langen Dokumentarfilm über die Familie. Der Film handelt von der Fernbeziehung von Nikolai, die er mit seiner Mutter «DIDA» pflegt. Nach ihr wurde der Film benannt. Dida wohnt in Serbien, Nikolai ist vor 15 Jahren in die Schweiz gezogen. 

 «DIDA» ist ein Film über die Distanz zwischen Menschen die sich nahe sind. Ein Film über unterschiedliche Vorstellungen, wie viel Nähe und Distanz man will und sich geben kann. Eine Geschichte, die von der Zerrissenheit handelt, sich zwischen zwei verschiedenen Ländern und Kulturen zu bewegen und von der Herausforderung, Arbeit, das Verhältnis zur Mutter und die eigene Beziehung unter einen Hut zu bringen. Und da bleibt im Film auch die Frage, wie viel Verantwortung Kinder für ihre alten Eltern tragen sollen. Sie wird gekonnt von verschiedenen Seiten beleuchtet. 

Auf eine schmerz- und scherzhafte Art zeigt uns der Film, welche Konflikte, Diskussionen, Gedanken un–d berührende Momente diese Fernbeziehung in sich birgt. 

Als wir den Film während den diesjährigen Solothurner Filmtagen gesehen haben, hat uns die lockere und humorvolle Herangehensweise an diesen unumgehbaren Konflikt überzeugt. Das Switchen zwischen den beiden Ländern wurde im Schnitt von Miriam Flury souverän herausgearbeitet und liess die beiden Kulturen aufeinanderprallen und gleichzeitig verwischen. 

Derzeit läuft «DIDA» noch im Bourbaki Kino in Luzern. Wenn ihr also Lust habt in die Geschichte von Nikolai, Corina und Dida einzutauchen, nichts wie los! Viel Spass!

Hier findet ihr den Trailer zum Film.

Titelbild: zVg

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