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Ein melancholischer Traum: Wallners – Prolog I3 min read

19. Februar 2021 2 min read

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Ein melancholischer Traum: Wallners – Prolog I3 min read

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Langsam setzt die Realisation ein, dass das Jahr 2021 wahrscheinlich nicht viel anders sein wird als das letzte Jahr. Was man in so einer Situation gut gebrauchen kann ist Musik, die einen einlädt zu träumen und die Welt um sich herum zu vergessen. Die Geschwister Wallners liefern uns mit ihrer Debüt-EP «Prolog I» genau solche Musik. Mystisch, zauberhaft und verträumter Dream-Pop mit dunklen Facetten.

Nino, Max, Anna und Laurenz sind die vier Geschwister hinter Wallners. Sie kommen aus Wien und begeistern seit Ende des letzten Jahres die österreichische Musikszene mit ihrer Musik, die an eine Mischung aus James Blake, Lana Del Rey und Rhye erinnert. Die Geschwister-Band wird nicht nur von diversen Musik-Blogs und Radios als «Artist to watch» eingestuft, sondern konnten sich bereits auch bei einem Major-Label einen Platz sichern. Universalmusic Österreich hat die vier unter seine Fittiche genommen. Wir finden zurecht!

Eine Reise durch Herzschmerz und Träume

Am 19. Februar veröffentlichen sie nun ihre Debüt-EP «Prolog I». Darauf zuhören sind fünf fein uns säuberlich zusammen gestellte Songs. Der Opener «All Again» startet mit einem Piano, dass eine bitter-süsse Melancholie aufkommen lässt. Durch den Song wird man von der Stimme von Anna beinahe wie auf einem Wolkenbett durch getragen. «In my Mind» trägt die bereits angebrochene Melancholie weiter und nimmt uns mit in die Gedanken eines Jeden. Wir alle wollten doch schon mal in unseren Gedanken leben, in denen alles in Ordnung ist. Das Video zum Song verbildlicht den Song wunderbar.

Der dritte Song der EP, «Ships», hört sich in etwa so an wie sich eine Umarmung anfühlt, die einem Trost schenkt. Warm, geborgen und liebend. Die Kombination aus Lo-Fi Beats, Trompeten und verzerrten Gitarren in der Bridge fesselte einen an den Song. Auf den Herzschmerz-besänftigter, der «Ships» ist, folgt eine Pause. «Silence» kommt beinahe als Instrumental daher. Lediglich ein Summen ist zuhören. Der Song lässt einem sich orientieren in seinen Gedankengängen, bevor man im letzten Song der EP «Too Far» ausbricht. Man bricht aus, aus der Melancholie und bereitet sich auf neues vor. Wie Anna singt «We come too far to stay the same», hebt sich der Song von den restlichen Tracks der EP ab, in dem er lauter wird und die sich durch die EP ziehende Melancholie und Traurigkeit zum Ende hin, fallen lässt.

Auf dem Schirm behalten

«Prolog I» ist die erste EP der Wiener Band, dass heisst, so schnell wird es wohl mit ihnen nicht aus sein. Wer sich also gerne in leicht düsterem Indie-Dream-Pop verliert, sollte Wallners definitiv auf dem Schirm behalten. Ob ihre Musik, den gleichen Stil beibehalten wird, lässt sich aber noch diskutieren. Die vier Geschwister haben sich nämlich darauf geeinigt, dass das französische Duo Daft Punk zu ihre Lieblings Künstler sind. Sie teasen bereits an, dass sie an neuen Tracks dran sind, die die beiden Franzosen definitiv zum Tanzen bringen würden.

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